Im Rahmen unseres Sozialprojekts durften wir – Milena Schindler, Ida Kleinertz und ich (Ida Bergmann) – mehrere Tage bei den NE.W verbringen. Die NE.W bieten eine Werkstatt für Menschen mit Beeinträchtigungen, die dort täglich ihrer Arbeit nachgehen. Wir alle wussten noch nicht genau, was uns erwartet. Wir waren gespannt darauf, wie die Zeit in den Nordeifel.Werkstätten wird und wie wir mit den Beschäftigten zusammenarbeiten werden.
Während unseres Projekts haben wir viele verschiedene Aktivitäten gemeinsam mit Beschäftigten durchgeführt. Wir haben zum Beispiel zusammen Waffeln gebacken, viel gelacht und uns unterhalten. Außerdem haben wir mit den Beschäftigten gebastelt und verschiedene kreative Sachen angefertigt.
Ein größeres Projekt waren unsere Seedbombs. Seedbombs sind kleine Kugeln aus natürlichen Materialien, in denen sich verschiedene Blumensamen befinden. Wenn man sie später draußen einpflanzt, können daraus schöne Blumen wachsen. Wir haben die Seedbombs anschließend in kleine Säckchen gepackt und bei unserem Schulfest verkauft. Das Geld spenden wir an den Verein „Zusammen für Zülpich“.
Am besten gefallen hat mir die gemeinsame Zeit mit den Beschäftigten. Am Anfang waren wir noch etwas unsicher, aber das hat sich schnell gelegt. Wir haben uns unterhalten, viel zusammen gelacht und gut gearbeitet. Dadurch konnten wir Menschen mit Beeinträchtigung besser kennenlernen.
Ich fand es besonders schön zu sehen, wie sehr sich manche über unsere gemeinsame Zeit gefreut haben. Dadurch habe ich gemerkt, dass es manchmal gar nicht viel braucht, um jemand anderem eine Freude zu machen. Gemeinsam zu backen, zu basteln oder einfach miteinander zu reden, kann schon einen schönen Moment schaffen.
Natürlich haben auch Milena und Ida ihre eigenen Erfahrungen während des Projekts gemacht. Deshalb habe ich sie gefragt, was ihnen besonders gut gefallen hat, was sie gelernt haben und welcher Moment ihnen am meisten in Erinnerung geblieben ist.
Idas Antwort: „Ich fand das Sozialprojekt insgesamt sehr schön und konnte viele positive Erfahrungen daraus mitnehmen. Am Anfang war ich etwas unsicher, ob alles gut klappen würde, aber mit der Zeit habe ich gemerkt, dass die Zusammenarbeit viel Spaß macht. Besonders schön fand ich, dass wir alle gemeinsam gearbeitet haben und dabei eine angenehme Atmosphäre entstanden ist. Das Projekt hat mir gezeigt, wie schön es sein kann, miteinander zu arbeiten und gemeinsam etwas zu erreichen. Insgesamt war es für mich eine tolle Erfahrung, an die ich mich gerne zurückerinnere.“
Auch ich nehme einiges aus dieser Zeit mit. Ich habe gelernt, dass man Menschen nicht vorschnell beurteilen sollte. Am Anfang hatte ich vielleicht noch mehr Unsicherheit und wusste nicht genau, wie ich mich verhalten soll. Durch die gemeinsame Zeit wurde mir aber klar, dass diese Gedanken eigentlich gar nicht nötig waren. Man sollte einfach offen auf andere Menschen zugehen und sie so kennenlernen, wie sie wirklich sind.
Insgesamt hat uns das Sozialprojekt bei den NE.W sehr gut gefallen. Wir sind froh, dass wir diese Erfahrung machen durften. Wir haben viele schöne Momente erlebt. Die gemeinsame Zeit wird uns in Erinnerung bleiben.
Verfasst von Ida Bergmann

