Zurück ins Leben – eine wahre Geschichte von Madlen Wilksch

 

Madlen Wilksch aus der Betriebsstätte in Zingsheim möchte Euch heute von ihrem Erlebnis erzählen, ihrem Schicksal und wie sie wieder zurück gefunden hat in ihr Leben:

„Ich heiße Madlen Wilksch und ich bin 43 Jahre alt.

Früher habe ich schon mal in Zingsheim gearbeitet. Dann bin ich sehr krank geworden. Ich habe 21 Tage im Koma gelegen. Als ich wach geworden bin, war mein Schwager da, er hat meine Hand gehalten. Ich musste drei Monate im Krankenhaus bleiben und konnte danach mit einem Rollstuhl für ein weiteres Jahr in ein Pflegeheim. In meinem Zuhause in Schleiden kam ich alleine noch nicht gut zu recht, so dass das Pflegeheim vorerst eine gute Lösung wegen der nötigen Unterstützung war. Mein Freund und unser Hund waren die ganze Zeit dann alleine und mussten ohne mich klar kommen. Im Pflegeheim hatte ich viel Zeit für mich und oft war es mir langweilig, dann habe ich angefangen zu malen. In einem Jahr malte ich 300 Bilder und fünf große Leinwände. Ich wollte unbedingt wieder nach Hause. Ich habe mich sehr angestrengt, dass ich wieder alleine laufen konnte, damit ich auch nach der langen Zeit wieder nach Hause kommen konnte. Alle Freunde haben mich sehr unterstützt und mir so gut zugeredet, so dass ich die nötige Kraft und Geduld aufbringen konnte. Ich habe es geschafft, wieder alleine zu laufen und das Gehen mit einem Rollator zu trainieren. Ich bin so stolz auf mich. Ich wollte so oft aufgeben. Die Krankheit war für meinen Körper sehr anstrengend und oft hat mich der Mut verlassen. Aber ich bin zurück gekommen ins Leben und habe es geschafft, seit dem 2. Februar diesen Jahres auch wieder zur Arbeit nach Zingsheim zu kommen. Alle haben mir immer wieder Mut gemacht, dafür bin ich sehr dankbar. Das Schicksal, das ich erlebt habe, war sehr schwer für mich. Ich habe drei Mal keine Luft mehr bekommen und bin dann in ein Wachkoma gefallen. Da habe ich nur gemerkt, wie man meine Kleidung zerschnitten hat um mein Leben zu retten. Jetzt war ich insgesamt fast drei Jahre zuhause und mir ist so oft die Decke auf den Kopf gefallen. Ich bin richtig froh, wieder auf Arbeit zu sein, mir gelingen sogar die Schläuche schon und auch die Schrauben. Ich hab davon schon sehr viel geschafft, weil ich auch wissen wollte, was meine Hände noch so können. Deswegen bin ich sehr stolz auf mich und das, was ich in den letzten Jahren erreicht habe. Ich habe mir auch einen eigenen Radiosender gemacht, sprecht mich gerne an, dann sag ich Euch, wo Ihr den finden könnt im Internet. Und falls jemand noch Fragen hat, sprecht mich gerne an!

Bis dahin liebe Grüße von Eurer Madlen 😊

 


 

Zurück ins Leben – eine wahre Geschichte von Madlen Wilksch

Frau Madlen Wilksch aus Zingsheim erzählt ihre Geschichte:

Mein Name ist Madlen Wilksch.

Ich bin 43 Jahre alt.

Ich habe lange in Zingsheim gearbeitet.

Dann bin ich sehr krank geworden.

Ich bin in ein Koma gefallen.

Koma ist ein sehr tiefer Schlaf, aus dem man kaum aufwacht.

 

Ich bin wieder aufgewacht.

Ich musste lange im Krankhaus bleiben.

Danach bin ich in ein Pflege-Heim gekommen.

Ich konnte schon mit dem Rollstuhl fahren.

Ich wollte nach Hause.

Darum habe ich viel Laufen geübt.

Ich habe angefangen zu malen.

Ich habe viele Bilder gemalt.

Meine Freunde haben mir sehr geholfen.

Sie haben mir Kraft gegeben.

Jetzt kann ich am Rollator laufen.

 

Es war eine schwere Zeit für mich.

Alle haben mir Mut gemacht.

Ich bin sehr dankbar.

Ich arbeite jetzt wieder in Zingsheim.

Ich bin froh wieder arbeiten zu können.

Und ich bin sehr stolz auf mich.

Denn ich habe viel geschafft.

Jetzt mache ich sogar meinen eigenen Radio-Sender.

Habt Ihr Fragen zu meinem Radio-Sender?

Sprecht mit einfach an.

Liebe Grüße an alle.

Einfache Sprache von Jocelyne Kesten (NEW Kall)

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